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Projektarbeiten in der Agrarlandschaft und Ergebnisse der Arbeiten

Zur Ermittlung der Auswirkungen von landwirtschaftlichen Nutzungen und der Erarbeitung von geeigneten Methoden für den Vogelschutz werden gezielte avifaunistische Erhebungen in der Agrarlandschaft durchgeführt, Daten analysiert und für Publikationen und Vorträge aufbereitet. Damit wird ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen für Agrarvögel angestrebt.
Besondere Forschungsaktivitäten bestehen zu diesem Aufgabenfeld neben den eigenen, teils langjährigen Felderfassungen in der Mitarbeit an regionalen und nationalen Forschungsprojekten. Umfangreiche Arbeiten erfolgten z. B. durch Mitglieder des Vereins im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojektes (2009 bis 2011), das durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Auftrag gegeben wurde. Darin wurden u. a. die Siedlungsdichten (Abundanzen) wichtiger Indikatorvogelarten, z. B. von Feldlerche, Grauammer, Braunkehlchen und Heidelerche, in Ackerbaugebieten der Region ermittelt und an der Ausarbeitung von Empfehlungen für ackerbauliche Nutzungen mit Integration von Vogelschutz- und Biodiversitätszielen gearbeitet. Informationen darüber finden sich in Hoffmann, J., G. Berger, I. Wiegand, U. Wittchen, H. Peffer, J. Kiesel, F. Ehlert (2011): Bewertung und Verbesserung der Biodiversität leistungsfähiger Nutzungssysteme in Ackerbaugebieten unter Nutzung von Indikatorvogelarten. Kurz: Biodiversität in Ackerbaugebieten. ZALF / JKI – Bericht für BLE / BMELV, 6/2011: 213 S. und Anlagen. Weitere Ergebnisse sind im Literaturverzeichnis der Internetseite aufgeführt.

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Informationen zum Verein

Anschrift
Ornithologie und Vogelschutz Märkische Schweiz e.V.
Am Mühlenfließ
15377 Waldsieversdorf

Vorsitzender
Dr. agr. Dr. rer. nat. Jörg Hoffmann

Webseite
www.vogelschutz-maerkische-schweiz.de